KuratorInnenkollektiv

 

Norbert Saßmannshausen, geboren in der sauerländischen Provinz. Lebt seit 1972 in Frankfurt am Main. Nach dem Studium tätig als Betriebswirt und Geschäftsführer, zuletzt selbständig in der IT-Branche. Kulturorganisation seit 2000 (u.a. Denkbar / Frankfurter Autoren Theater). Seit dem Jahr 2000 intensive zeitgeschichtliche Recherchen und Projekte zur Protestbewegung der 60er/70er Jahre. Aufbau eines Hans-Jürgen Krahl-Archivs, Veranstaltungen, Stadtführungen und social-media-Projekte zur Protestbewegung. Beteiligung an der Stadtteilhistoriker-Initiative der Polytechnischen Stiftung. Publikation: www.orte-der-revolte.de. Veranstaltungen und Stadtführungen zum Thema „Neue Linke und Als Frankfurt einmal die Hauptstadt der Revolte war“. Seit 2015 ortsgeschichtliche Forschungen zum Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Kurator der Ausstellung „Bockenheim. Vor und während der Sanierung 1978-1995“ (September 2018).

Publikationen (Auswahl):
Dokumentation/Katalog „Bockenheim. Vor und während der Sanierung 1978-1995“ (Ver-lag: Institut für Selbstorganisation. 2018) „Das Frankfurter Benno-Ohnesorg-Denkmal von Eberhard Fiebig und wie es scheiterte. Eine Erinnerungsrecherche“ Broschüre 2017 „Hans-Jürgen Krahl. Eine biographische Skizze“ in: Hans-Jürgen Krahl, Konstitution und Klassenkampf, Verlag Neue Kritik, 8. Auflage (2008).

Rolf Engelke, Historiker und Lektor, studierte Geschichte und Politik an den Universitäten Heidelberg und Mainz und war nach 1968 politisch in Gruppen der außerparlamentarischen Linken aktiv. Beruflich war er u.a. am Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden und in der hessischen Lehrerfortbildung tätig.

Seit mehreren Jahren recherchiert und forscht er zur Geschichte der Linken und der sozialen Bewegungen im Raum Frankfurt in zahlreichen Bibliotheken und Archiven, u.a. im Universitätsarchiv der FU Berlin – APO-Archiv, dem Internationaal Instituut voor Sociale Geschiedenis Amsterdam, dem Hamburger Institut für Sozialforschung, dem Institut für Stadtgeschichte sowie dem Universitätsarchiv Frankfurt; diese Arbeiten sind eine umfang-reiche chronologische Materialsammlung zur Geschichte der radikalen Linken in Frankfurt (1965-1985) eingeflossen.

Publikationen:
Neben regionalgeschichtlichen Veröffentlichungen (u.a. zum Konflikt um den Ausbau des Rhein-Main-Flughafens und zur Umweltgeschichte der Region) Herausgabe des Sammel-bandes “Soziale Bewegungen im globalisierten Kapitalismus. Bedingungen für emanzipative Politik zwischen Konfrontation und Anpassung” (2005)

Michaela Filla-Raquin ist freie Autorin, Kunstvermittlerin und Kuratorin. Nach dem Studi-um der Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt und Madrid wirkte sie bei der Neukonzeption des ATELIERFRANKFURT mit, wo sie von 2015 bis 2016 in Kooperation mit Raul Gschrey mehrere Ausstellungen realisierte. (https://conspace.wordpress.com) Sie arbeitete zudem als Dozentin an der Freien Kunstakademie Frankfurt. Seit 2015 promoviert sie zum Thema bilderSTURM. Kunst und Revolte an der Goethe-Universität Frankfurt in den 60er Jahren an der HfG Offenbach und kuratierte 2018 zusammen mit Andrea Caroli-ne Keppler die Ausstellung Kunst der Revolte // Revolte der Kunst. Im Herbst 2019 erschien der von ihr herausgegebene Sammelband Kunst der Revolte// Revolte der Kunst. Perspektiven auf die langen 60er Jahre in Frankfurt.

Weitere Publikationen (Auswahl):
Kunst der Revolte – Revolte der Kunst. Die Goethe-Universität als Schauplatz des äs-theti-schen Aufbruchs, in: Forschung Frankfurt, 01/18 • bilderSTURM. Kunst und Revolte an der Frankfurter Goethe-Universität in den 1960er Jahren, in: Serielle Formationen 1967/2017, Köln 2017 • Vertrautes neu in Szene gesetzt, in: Isabel Friedrich. Dem Vergessen ein Blin-zeln, Ausstellungskatalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung im 1822-Forum, Frankfurt 2015 • Der Bruch als ästhetische Erfahrung, in: Wiebke Grösch/Frank Metzger: Schilf ohne Wasser. Ausstellungskatalog anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Heike Strelow, Frankfurt 2014 • www.puddingexplosion.de