Herr Winkler schraubt ab ...

Marie-Luise Kaschnitz und der Frankfurter Häuserkampf

22. April 2026. 19 Uhr

Die Befürchtung, durch die Grundstücksspekulation im Westend ihre Wohnung zu verlieren, zieht sich als Motiv durch die Tagebuchnotizen in „Gott und die Welt“. An einem historischen Ort, der jüngst durch Besetzung vor dem Abriss gerettet wurde, stellen wir in Text und Bild das Verhältnis der Tagebuchnotizen zur Stadtgeschichte dar.
 
Druckerei Dondorf / Schirn Bockenheim (2og:dondorf)
Gabriel-Riesser-Weg 3, 60325 Frankfurt am Main
 
Veranstalter: Freunde Bockenheims, Frankfurter Archiv der Revolte, Verein für Frankfurter Arbeitergeschichte
 
Beteiligte: Norbert Saßmannshausen, Dieter Wesp
 

Eine Veranstaltung im Projekt „Frankfurt liest ein Buch 2026: Marie Luise Kaschnitz „Gott und die Welt. Aufzeichnungen aus der Wiesenau“ 

Plakatieren verboten!

.Das Frankfurter Archiv der Revolte zeigt in einer Ausstellung Plakate der Protestbewegung des langen roten Jahrzehnts in der Dondorf-Druckerei.

Ausstellung ab 27. April
bis 12. Mai 2026
2og:dondorf

Gabriel-Riesser-Weg 3.

Herr Winkler schraubt ab ...

Fassbinder und der Antisemitismus. Versuch, Ressentiment und Kritik zu unterscheiden

In diesem Jahr wäre Rainer Werner Fassbinder 80 Jahre alt geworden. Vor 40 Jahren wurde die Aufführung seines Stücks „Der Müll, die Stadt und der Tod“ im Frankfurter Schauspiel durch eine Bühnenbesetzung von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde verhindert.

Vor 10 Jahren veranstaltete die KunstGesellschaft zu „Fassbinder und der Antisemitismus heute“ ein Symposium und eine szenische Lesung seines Stücks im Gallus Theater. Thema war dabei unter anderem, ob und wie Ressentiment und Kritik unterschieden werden können. Die Frage ist immer noch und immer wieder aktuell.

Eine Veranstaltung der KunstGesellschaft in Kooperation mit dem Frankfurter Archiv der Revolte

Beitragsfrei – Spenden erwünscht

20. Nov. 2025, 19 Uhr. Café Rabe, Jordanstr. 3

mit Dr. Karlheinz Braun und Prof. Reiner Diederich

Moderation: Norbert Saßmannshausen

Foto (c): Meier-Ude, 1985

Das Frankfurter Archiv der Revolte erhielt bislang Dokumente, Fotos, Bücher, Broschüren, Flugblätter, Plakate, Buttons, Zeitschriften usw. usw. von:
Dieter Bott, Volker Brandes, Marion Brandt, Rainer Brumme, Barbara Dickenberger, Knut Dörfel, Rolf Engelke, Christiane Gerhard, Heiner Halberstadt, Infoladen, Peter-Erwin Jansen, Natalie Katarski, Johannes Kreft, Gerhard Kromschröder, Conrad Lay, Hanneliese Ludwig, Bernd Metzger, Wilfried Michel, Volkhard Mosler, Günter Pabst, Norbert Saßmannshausen,  Bruno Schneider, Sonja Tesch, Edgar Weick, Johannes Winter, Mara Ziegel.

 

An 18, September 1970 wurde im Frankfurter Westend das erste Haus besetzt, in der Eppsteiner Straße 47

Die Dokumentation zum Franktuter Häuserkampf ist im Buchhandel und beim Archiv der Revolte erhältlich.

Am Abend des 17. September 2020 wurde die Ausstellung „Dieses Haus ist besetzt! Frankfurter Häuserkampf 1970-1974“ im Studierendenhaus eröffnet.

Zeitschriftenbestand

Zeitschriften im Frankfurter Archiv der Revolte: neue kritik, links, diskus, Büroklammer, express, fuzzy, Pflasterstrand, Besetzerblättsche u.a.

Zeitzeugen-Projekt des Archivs

Es gab nicht nur Dany, Joschka und Johnny Klinke

 

Aufruf

Ein ständiger Prozess

Unsere Webseite befindet sich in einem permanenten Prozess der Erweiterung und Änderung. Wir bitten um Verständnis und hoffen auf Euer kritisches Interesse.

Das Frankfurter Archiv der Revolte wird unterstützt von der Citoyen Stiftung und der Stiftung Oekohaus!