Probedrucke des Ausstellungskatalogs

  Die Dokumentation der Ausstellung zum Frankfurter Häuserkampf ist da! 

Über 120 Seiten, über 120 Fotos. Format A4 quer. 16 €. Inhalt >

Wir versenden gerne (Bestellung via Mail). Oder das Buch kann im Archiv direkt abgeholt werden, wobei wir um Anmeldung per Mail bitten (info@archiv-der-revolte.de).

Das Buch wird auch in Buchhandlungen vorhanden sein oder bestellt werden können.

Besuchszeiten des Frankfurter Archivs der Revolte:

Wir bitten um Anmeldung per Mail oder telefonisch. Für Gespräche stehen wir gerne zur Verfügung, können wegen der gegenwärtigen Corona-Regelungen aber keine offenen Besuchszeiten angeben. 

Frankfurter Archiv der Revolte e.V.

Das Ziel des Vereins, auf dessen Initiative die Ausstellung Dieses Haus ist besetzt! Frankfurter Häuserkampf 1970-1974 zurückgehrt, ist Recherche und Forschung zu den Entwicklungen, die im Zusammenhang mit den Jugend- und Student*innenprotesten der Jahre um 1968,  deren Vorläufern und Nachwirkungen stehen. Dabei stehen die Bezüge zu Frankfurt am Main im Fokus. Die Aufgaben des Frankfurter Archivs der Revolte sind:

  • Annahme, Erwerb und Auswertung von Sammlungen und Nachlässenn
  • Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit durch Sammlung von Dokumenten und deren Erschließung für die Forschung
  • Die Durchführung von Ausstellungen und Förderung von  wissenschaftlichen Publikationen.

Warum ein Frankfurter Archiv der Revolte ?
Frankfurt darf sich wohl zu Recht den Titel Hauptstadt der Revolte mit Berlin teilen. Allerdings: Von den zahlreichen Projekten (Zeitraum 1965-1980), die in Frankfurt am Main im Kontext der Studentenbewegung, der APO, der Neuen Linken usw. entstanden, gibt es fast keine systematischen und wissenschaftlichen Standards genügenden Darstellungen. Und: Es gibt in Frankfurt am Main keinen Ort und keine Institution, die dem zeitgeschichtlichen Großereignis „68“ und seinem langen roten Jahrzehnt (Gerd Koenen) eine angemessene kontinuierliche Aufmerksamkeit widmet. Damit ist die Aufgabe des im Mai 2019 gegründeten Frankfurter Archiv der Revolte benannt.

Was fehlt insbesondere?

  • Es gibt keine Geschichte des Frankfurter SDS, obwohl in Frankfurt am Main neben West-Berlin die bedeutendste Gruppe des SDS existierte und hier Hans-Jürgen Krahl (neben Rudi Dutschke) der Sprecher des SDS aktiv war.
  • Es gibt keine Geschichte des RK, d. h. des Revolutionären Kampfes (der RK bestand als Kaderorganisation in den Jahren 1969 bis ca. 1976), der Kerngruppe der späteren Frankfurter Sponti-Bewegung, die mit ihren Interventionen „beim Opel“ und in anderen Betrieben sprichwörtlich wurde und auch maßgeblich die„Häuserkampfbewegung“  ab 1971 im Stadtteil Westend beeinflusste.n
  • Es gibt keine Geschichte des Pflasterstrand (1976 bis 1991), es gibt keine Geschichte der alternativen Zeitschriften und Stadtzeitungen: AZ – Andere Zeitung, Hauptwache, ID=Informationsdienst zur  Verbreitung unterbliebener Nachrichten.
  • Es gibt keine Geschichte der Frankfurter K-Gruppen, insbesondere des KBW, der ab 1977 in der Mainzer Landstraße 147 seine Zentrale hatte und in vielen Konflikten der damaligen Zeit intervenierte. Dies gilt auch für die  Organisationsansätze der Neuen Linken (bei spielsweise des Sozialistischen Büros) und ihrer alternativer Infrastrukturen, z. B. dem Club Voltaire.
  • Die Anfänge der Neuen Frauenbewegung (Frauenzentren, Zeitschriftenprojekte, Buchladen) und die Anfänge der Ökobewegung sind unzureichend erforscht und dokumentiert.
  • Es gibt keine Geschichte der aus der „Alternativbewegung“ hervor gegangenen oder damals bestandenen Betriebe, der Kneipen, der pädagogischen Projekte, der Zentren (Stadtteilzentren wie Gallus- Zentrum etc.), der Buchläden, der Verlage …

Der Verein Frankfurter Archiv der Revolte e.V. wird von der Stiftung Citoyen unterstützt! Wir sind auf Förderung durch Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen und dafür sehr dankbar. 

Frankfurter Archiv der Revolte

Die Dokumentation der Ausstellung ist seit 11. Dezember lieferbar. Über 120 Seiten, über 120 Fotos. Format A4 quer. Nur 16 Euro.